Quietus

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Quietus

Beitrag  Fleur de Noir am Mo Jul 19, 2010 2:19 am

Das Unleben eines Assamiten dreht sich um zwei Dinge: den lautlosen Tod und die Macht des Blutes. Die Clandisziplin Quietus verkörpert beides, sie verleiht dem Assamiten-hasha-shiyyin (Meuchelmörder) mystische Kräfte, um der fanatischen Sache des Clans zu dienen.

Quietus, die Disziplin des lautlosen Todes, wird vom Assassinenclan der Assamiten praktiziert. Diese auf Blut beruhende Disziplin nutzt die Prinzipien des Giftes, der Vitae-Kontrolle und der Pestilenz und konzentriert sich auf die Vernichtung seines Ziels durch verschiedene Mittel. Quietus verursacht nicht immer einen schnellen Tod; die Assamiten bauen auf die geheimen Mordkapazitäten der Disziplin, um ihre Beziehung zu ihren Opfern zu verschleiern.
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Für alle Assamiten

Beitrag  Fleur de Noir am Mo Jul 19, 2010 2:34 am

Stufe 1: Stille des Todes, Totenstille

Viele Assamiten behaupten, noch nie die Todesschreie ihrer Kainitenopfer gehört zu haben. Wenn die Stille des Todes angewandt wird, umgibt sie den Assamiten mit übernatürlicher Stille. Kein Geräusch dringt aus dem Bereich direkt um den Vampir. Es gibt Gerüchte im Übermaß über bestimmte geschickte Wesire der Assamiten, die die Fähigkeit besitzen, einen Ort still zu machen, nicht einen Umkreis, der ihnen folgt, aber das ist unbewiesen.



Stufe 2: Schwäche, Berührung des Skorpions

Assamiten haben Kontrolle über die mystischen Eigenschaften von Kainitenblut erlangt. Sie können die Eigenschaften ihres eigenen Blutes verändern und es verwenden, um bei Sterblichen und anderen Kainiten eine Vielzahl schädlicher Wirkungen hervorzurufen. Diese Kraft wird von anderen Kainiten sehr gefürchtet, und es zirkulieren in zitternden Klüngeln schreckliche Geschichten aller Art über die Methoden der Verabreichung des Blutes. Es ist bekannt, dass Assamiten das Gift oft verabreichen, indem sie ihre Waffen damit bestreichen, ihre Gegner mit einer Berührung verseuchen oder es spucken wie eine Kobra. Ein apokrypher Bericht erzählt von einem stolzen Prinzen, der entdeckte, dass ein Assamit plante, ihn auszubluten und den Möchtegern-Assassinen per Diablerie zu töten begann. Auf halbem Wege stellte er fest, dass er eine bedrohliche Menge verunreinigten Blutes getrunken hatte und konnte dann dem neuerlichen Angriff des geschwächten Hashashiyyin nicht mehr widerstehen.



Stufe 3: Dragons Ruf

Diese schreckliche und erst unlängst wiederentdeckte Kraft erlaubt einem Assamiten, sein Ziel in seinem eigenen Blut zu ertränken. Indem sich der Assamit konzentriert, lässt er die Blutgefäße seine Ziels platzen und füllt seine Lunge mit Vitae, die es dann von innen her ersticken lässt. Das Blut erwürgt den Körper des Opfers buchstäblich von innen, während es hindurchfließt; so wirkt es auf die Kainskinder, die ja nicht atmen. Bis das Ziel in Agonie oder Todeskrämpfen zusammenbricht, hat diese Kraft keine sichtbaren Auswirkungen, und viele Assamiten bevorzugen sie, weil sie keine Spuren hinterlässt.



Stufe 3: Krankheit

Diese Kraft ähnelt der Schwäche (Quietus Stufe 2), nur dass sie noch verheerender ist. Sowohl Sterbliche als auch Kainiten können bei Berührung des Assamiten krank werden, während ihnen das Herzblut aus Ohren, Nase und Mund rinnt. Die Opfer werden desorientiert wie viele Fieberpatienten und zeigen vielleicht noch Symptome einer Krankheit, wenn der Verursacher schon lange weg ist.



Stufe 4: Blutagonie, Baals Liebkosung

Andere Kainiten fürchten die Waffen des Assamiten, und das zu Recht. Blutagonie erlaubt einem Assamiten, eine beliebige Waffe mit seinem eigenen Blut zu vergiften. Dieses zu Gift gewordene Blut verursacht bei jedem Kainiten, der von der bestrichenen Waffe getroffen wird, Schwer heilbare Wunden. Mitten in heißen Kämpfen sieht man Assamiten oft ihre eigenen Dolche lecken, wobei sie sich in die Zunge schneiden und auf ihre Waffen bluten.
Blutagonie wirkt bei fast jeder Klingenwaffe, von Dolchen über Schwerter bis hin zu Speeren oder gar Fingernägeln. An Waffen wie Pfeilspitzen jedoch klebt, besonders im Flug, das Blut nicht ausreichend.

Baals Liebkosung, der ultimative Einsatz von Blut als Waffe (sieht man einmal von Diablerie ab), erlaubt einem Assamiten, eine beliebige Waffe mit seinem eigenen Blut zu vergiften. Mitten in heißen Kämpfen sieht man Assamiten oft ihre eigenen Dolche lecken, wobei sie sich in die Zunge schneiden und auf ihre Waffen bluten.
Baals Liebkosung wirkt bei fast jeder Klingenwaffe, von Dolchen über Schwerter bis hin zu Speeren oder gar Fingernägeln. An Waffen wie Pfeilspitzen jedoch klebt, besonders im Flug, das Blut nicht ausreichend.


Zuletzt von Fleur de Noir am Di Nov 13, 2012 11:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Für Assamiten, die mindestens 150 Jahre alt sind

Beitrag  Fleur de Noir am Mo Jul 19, 2010 2:36 am

Stufe 5: Blutessenz

Blutessenz erlaubt Assamiten, an ihren Opfern Diablerie zu begehen, ohne selbst von diesen Opfern zu trinken und ihnen die letzte Essenz auszusaugen. Der Assamit kann die Vitae seines Opfers in einen passenden Behälter fließen und Blutessenz einsetze, um die Lebenskraft des Opfers abzusaugen, so dass sie mit dem Blut in den Behälter fließt. Jeder Kainit, der danach den gesamten Blutessenztrank trinkt, erhält alle Vorzüge einer direkten Diablerie an dem Opfer. Leider bleiben die Blutessenztränke nur ein paar Tage, nachdem sie dem Opfer abgezapft wurden, wirksam.



Stufe 5: Kuss des Todes

Kuss des Todes erlaubt Assamiten, ihr Ziel mit kaustischem Blut zu bespucken. Das mit dieser Kraft hochgewürgte Blut verbrennt Fleisch und verätzt Knochen; es gibt Berichte von Assamiten, die gewaltige Blutströme erbrechen und so ihre Ziele in Schleimklumpen verwandeln.



Stufe 6: Beherrschung brechen

Durch Einsatz seines Blutes, und bei Berührung des Ziels mit einem Tropfen dieses Blutes kann der Vampir nicht auf Blut basierende Einflüsse wie die der Beherrschung aufheben. Das Ziel muss dies wollen.



Stufe 6: Blutiger Schweiß, Blutschweiß

Der Assamit, der als Meister des Quietus gilt, kann das Blut eines anderen Vampirs lenken, was dazu führt, dass ein kainitisches Opfer durch starkes Schwitzen große Mengen Vitae verliert. Das Opfer verliert nicht nur wertvolle Vitae, Blutschweiß im unpassenden Moment kann im finstern Mittelalter mit seiner religiösen Hysterie gesellschaftliche Probleme aller Art hervorrufen.

Obwohl Vampire über keine funktionierenden Schweißdrüsen verfügen, sind sie doch in extremen Stresssituationen von Zeit zu Zeit in der Lage zu schwitzen. Dieser "Schweiß" ist in Wirklichkeit ein dünner Film aus Blut, der sich auf der Stirn oder den Handflächen des Kainiten bildet. Viele Kainskinder sehen im Blutschweiß einen Hinweis auf Furcht oder Schuld. Assamiten die diese Kraft gemeistert haben, sind in der Lage, auf übernatürliche Weise solche Gefühle in anderen zu erzeugen. Das Opfer erfährt einen regelrechten Vitae-Schweißausbruch, sofern er auch nur den leisesten Anflug von Reue über eine von ihm begangene Tat verspürt. Der Vampir muss sich in direkter Sichtlinie befinden. Sterbliche nehmen Schaden so als hätten sie ihr Blut durch das Aussaugen eines Vampirs verloren. Das Opfer durchtränkt seine Kleidung regelrecht mit dem Blut. Ein größerer Blutverlust kann sich sogar in einer Pfütze zu seinen Füßen sammeln. Blut das so verloren geht, wird als totes, trägeres Blut Sterblicher bezeichnet und hat nur noch begrenzten Nährwert für einen Kainiten, der verzweifelt genug ist, es vom Boden zu lecken oder aus Handtüchern zu winden. Es bietet keine Nahrung für den der es ausgeschwitzt hat. Zusätzlich zum Blutverlust überkommt das Opfer ein Gefühl von Reue und Schuld über eine vergangene Tat oder ein übermächtiges Bedürfnis mit diesem zu prahlen.



Stufe 6: Dünnes Blut

Durch Ausgabe seines Blutes und die Berührung eines Gegners mit blutbefleckter Hand kann der Vampir das Blut des Gegners so schwächen, dass es nicht mehr zur Heilung von Wunden dienen kann. Die Wirkung dieser Disziplin hält jedoch nicht lange an. Je mehr Blut den Gegner befleckt hat, desto länger die Wirkung.



Stufe 6: Erlesene Stille

Auch wenn Stille des Todes (Quietus Stufe 1) ein effektives Werkzeug sowohl für das Schlachtfeld als auch den Hof ist, so ist es doch in seiner Wirkung recht wahllos. Ein Assassine, der diese Fähigkeit anwendet, um den Lärm einer Schrotflinte zu dämpfen, dämmt auch das Funkgerät, über das er von seinem Kameraden von einem nahenden Wächter gewarnt werden könnte. Ein Höfling, der die Gespräche in einem Raum voller andersdenkender Kainiten unterdrückt, ist auch nicht fähig, seiner eigenen Stimme Gehör zu verschaffen. Erlesene Stille erlaubt es einem Assamiten, diese Einschränkung zu übergehen, indem er nur die Personen oder Dinge zum Schweigen bringt, die er auch verstummen lassen möchte. Wenn diese Kraft angewendet wird, atmen die Anwender häufig einen feinen Nebel aus Blut aus, der sich an die Haut der ausgewählten Ziele heftet und verdunstet, sobald die Wirkung der Erlesenen Stille abklingt. Einige Assamiten verwenden eine ähnliche Technik, wenn sie Stille des Todes (Quietus Stufe 1) anwenden. In diesem Falle umgibt sie der Dunst und folgt ihnen auf Schritt und Tritt. Jedes Ziel muss sich um Umkreis von 20 Metern befinden. Ziele die größer sind als eine Person werden als 2 gerechnet und verstummen so auch in der entsprechenden Anzahl von Minuten. Ein Maschinengewehr zählt als 2, ein Auto als 3, ein Privatjet als 5. Objekte die größer sind als ein Elefant können nicht zum Schweigen gebracht werden. Jedes Objekt das zum Verstummen gebracht werden kann schweigt für eine Anzahl an Minuten, die so hoch ist wie der Quietuswert des Anwenders dieser Disziplin. Nichts was er tut erzeugt irgendein Geräusch, davon sind natürlich die auf seinen Versuch zurückzuführenden Lärmquellen ausgeschlossen. Ein Opfer das von dieser Disziplin betroffen ist kann soviel Schreien wie es will ohne Erfolg aber trotzdem ein Fenster einwerfen um Hilfe zu hohlen.



Stufe 6: Gefügiges Blut

Der Assamit, der diese Kraft ausübt, erlangt durch sie eine größere Kontrolle über die Vitae, die er zu sich nimmt. Selbst die kleinste Menge kann ihn sättigen. Zwar bewahrt sie ihn nicht vor seinem Verlangen nach Blut, doch bietet sie ihm eine Möglichkeit, es schneller zu befriedigen.



Stufe 6: Läuterung

Während die meisten sterblichen Kulturen das Vergießen von Blut mit einer negativen Bedeutung behaftet, sehen die meisten Assamiten und eigentlich auch alle anderen Vampire das Gegenteil darin. Für sie ist Blut eine Substanz, die ihr Unleben sichert und sie neu belebt. Läuterung wirkt sich aufgrund dessen reinigend und erneuernd aus. Statt den Körper des Anwenders von fremden Verunreinigungen zu säubern, erlaubt Läuterung ihm, den Geist und die Seele anderer von den Beschmutzungen, die von der Geisteskontrolle anderer Kainiten zurückgeblieben sind, zu reinigen. Der Kainit der diese Fähigkeit einsetzt treibt sein eigenes Vitae aus der Haut und erlaubt ihr, sein Ziel langsam zu durchdringen und zu verschwinden. Während sie das tut nimmt sie auch alle von außen auf den Menschen eingewirkten Einflüsse mit (Religiöse oder Sekteneinstellungen). Der Vampir berührt die Stirn des zu läuternden Individuums, anschließend müssen beide 5 Minuten in tiefer Konzentration verbringen. Dem Kainiten gehen soviele ml Blut verloren wie der Mensch Willensraft hat. Läuterung hat aber auch ihre Grenzen so kann sie zum Beispiel keinen Blutsband brechen bzw. alles was durch Blut verursacht wurde. Bei Gehirnwäschen sollte man sich allerdings die Anwendung reiflich überlegen da die Anstrengung meist nicht im Verhältnis zum Nutzen steht.



Stufe 6: Wellen des Herzens

Laut den Aufzeichnungen der Assamiten stammt diese Technik von einem byzantinischen Gelehrten, der seine Herde vor dem Hunger anderer Kainiten beschützen wollte. Wellen des Herzens erlaubt es einem Vampir, Emotionen im Blutstrom eines Sterblichen zurückzulassen, von dessen Vitae er sich ernährt. Jeder andere Kainit, der anschließend von diesem Gefäß trinkt, erfährt diese Empfindungen, als gingen sie von ihm selbst aus. Das Blut des Sterblichen trägt für einen Monat die eingeimpften Emotionen. Das Blut des Sterblichen kann immer nur eine Emotion aufnehmen so kann eine weitere Impfung durch einen anderen oder denselben Vampir erst einen Monat später erfolgen. Je nach dem wie viel der Kainit von einem Menschen trinkt desto länger hält diese Emotion an. Falls ein Vampir es dennoch versuchen sollte dieselbe Disziplin auf das schon infizierte Gefäß anzuwenden wird er augenblicklich von dem Opfer mit den Emotionen überflutet. Die Stärke der Emotion hängt wieder von der Menge ab die er getrunken hat. Je nach Emotion und Situation können die sich daraus ergebenden Folgen spektakulär bis katastrophal sein. Ein Kainit der von romantischen Gefühlen übermannt wird glaubt er habe sich vielleicht in das Opfer verliebt. Der Vampir bleibt solange mit der Emotion behaftet wie der Mensch Willenskraft besitzt in Stunden gerechnet. Natürlich kann diese Emotion auch von anderen überdeckt werden die größer sind oder der Vampir den ersten Schreck überwunden hat. Der Sterbliche, dessen Blut mit Wellen des Herzens beeinflusst wurde, spürt keinerlei Auswirkungen und ist sich des Einflusses dieser Kraft nicht bewusst. Trotzdem neigt er leicht zu dem Gefühl, das in ihm verankert wurde, solange diese Kraft in ihm wirksam ist. Der Kainit, der Wellen des Herzens angewendet hat, ist selbst gegenüber den Auswirkungen immun.
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Für Assamiten, die älter als 300 Jahre sind

Beitrag  Fleur de Noir am Mo Jul 19, 2010 2:37 am

Stufe 7: Baals blutige Klauen

Das Gift was durch Baals Liebkosung (Quietus Stufe 4) erzeugt wird ist nicht stark genug, um wahrhaft mächtigen Gegnern ernsthaft zu schaden. Die fortschrittlichere Technik, Baals blutige Klauen, erlaubt es einem Anwender, seine Waffe mit einem auf Blut basierenden Gift zu bestreichen, das so stark ist, dass es selbst die Waffe, auf die es aufgetragen wurde, zerfrisst. Selbst das härteste Metall wird innerhalb weniger Minuten zersetzt. Die Auswirkungen von Baals blutigen Klauen auf einen Gegner sind so spektakulär, dass sie selbst den Verlust einer geschärften Klinge wert sind. Die Wirkungsdauer der Kraft ist sehr kurz bemessen, da die Substanz, die durch sie erschaffen wird, sehr schnell verdunstet, wenn ihre Wirkung nicht schon früher durch den Kontakt zu anderen Stoffen aufgehoben wurde.



Stufe 7: Blut der Kobra

Diese Macht ermöglicht es dem Vampir, jede andere Quietusfähigkeit, wie Schwäche (Quietus Stufe 2) oder Krankheit (Quietus Stufe 3), anzuwenden, ohne dabei das Opfer berühren zu müssen. Stattdessen braucht der Vampir sein Ziel nur mit Blut zu bespucken.



Stufe 7: Vergiftung des Quell des Lebens

Anstatt einfach nur Spuren von Emotionen im Blut eines Sterblichen zu hinterlassen, kann ein Kainit, der diese Stufe des Quietus gemeistert hat, die Vitae eines Gefäßes für jeden anderen Vampir zu einem tödlichen Gift machen. Einige Assamiten verwenden Vergiftung des Quell des Lebens dafür, ihre Herde vor Wilderern oder spezielle Gefäße vor wahl- und rücksichtsloser Ernährung zu schützen. Andere haben sich dadurch einen Namen gemacht, dass sie diese Kraft angewendet haben, um anderen Vampiren eine Falle zu stellen und deren eigene Herde gegen sie zu nutzen. Gerüchten zufolge entstammt diese Kraft den Nachforschungen bei der Erkundung des Fluches der Tremere. Der Vampir berührt den Sterblichen, den er mit Vergiftung des Quell des Lebens beeinflussen will, und bestreicht dessen Haut mit seiner Vitae. Ist dies erfolgt hält diese Fähigkeit einen Monat an. Der Kainit der jetzt von dem Gefäß trinkt erhält Verätzungen und einen toxischen Schock. Zu merken, dass ein Mensch mit dieser Disziplin belegt ist, ist schwierig, man merkt lediglich dass der Schweiß etwas schärfer riecht.



Stufe 7: Vitaestau

Der Assassine benutz diese Fähigkeit, um sein Opfer an der Benutzung vampirischer Vitae zu hindern. Das arme Geschöpf verliert langsam die Möglichkeit, seine Wunden zu heilen, auf Blut basierende Disziplinen anzuwenden oder körperliche Attribute zu steigern. Diese Fähigkeiten werden nutzlos, egal wie weit entwickelt sie sind.



Stufe 8: Erwachendes Blut

Einige Vampire sprechen von den Gefühlen, die sie im Blut von Menschen schmecken. Die Assamiten wissen von diesen Resten der Lebensessenz und können sie in jedem Bluttropfen verstärkt wieder hervorrufen. Diese Kainiten können noch Impressionen ihrer Opfer verspüren, wenn diese schon lange tot sind.
Erwachendes Blut hat verschiedene Auswirkungen. Einerseits kann der Anwender das Blut in seinem Körper manipulieren und so Eindrücke aus dem Leben eines sterblichen Opfers erhalten. Andererseits kann der Assamit das Blut in anderen Kainiten erwachen lassen. Dies kann das Opfer aus der Fassung bringen und mit falschen Eindrücken und Gefühlen verwirren.



Stufe 8: Fluch des Blutes

Durch Einsatz seines Blutes und bei Berührung eines Gegners kann der Vampir das Blut seines Opfers schwach und dünn machen. Das Opfer kann überhaupt keine Schwer heilbaren Verletzungen mehr heilen und benötigt die doppelte Menge Blut, um eine normale Verletzung zu heilen. Des Weiteren ist es dem Opfer nicht mehr möglich, Ghule und Nachkommen zu erschaffen oder andere Kainskinder mit seinem Blut zu binden. Wie bei Dünnes Blut (Quietus Stufe 6) hängt auch hier die Länge der Wirkung mit dem eingesetzten Blut zusammen.



Stufe 8: Lieder ferner Vitae

Viele Gelehrte unter den Assamiten glauben, diese alte Kraft sei schon in der Zeit der zweiten Stadt von den ersten Richtern angewendet und von diesen ursprünglich dazu genutzt worden, um Kainiten zu bestrafen, die sich entweder unangebracht oder auf übertrieben grausame Weise ernährten. Blutmagier und erfahrene Anwender der Disziplin Auspex wissen schon seit langem, dass Vitae Spuren von Emotionen und Persönlichkeit übertragen kann. Lieder ferner Vitae erwecken diese Eindrücke zu neuem Leben und überwältigen einen Vampir mit "Erinnerungen" an Wahrnehmungen und Gefühle des Opfers, dessen Blut er trank. Gestählte und selbstsichere Ziele dieser Kraft tun diese Visionen als Tagträume ab, während schwächere Individuen durch diese Erfahrungen dauerhaft verändert werden können. Ein Nebeneffekt der Lieder ferner Vitae besteht darin, dass ein Teil des Blutes aus dem die Eindrücke gewonnen werden, vernichtet wird. Einige Wesire vermuten dass dies damit zu erklären ist, dass ein Bruchstück des Bewusstseins des ursprünglichen Gefäßes seinem Räuber auf diese Art entkommen will. Der Vampir berührt das Opfer eine Minute und konzentriert sich, danach setzt die Wirkung ein. Wenn das Konzentrieren schiefgeht erlebt der Anwender die zu erzielende Wirkung. Zusätzlich ist das Opfer für eine Nacht immun gegen diese Fähigkeit.



Stufe 9: Sühnen der Sünden des Vaters

Auch wenn die Richter der zweiten Stadt wussten, dass Schuld in der eigenen Verantwortung und nicht in der Herkunft liegt, sahen sie sich doch oft Situationen gegenüber, in denen die ganze Brut eines Vampirs dessen Verbrechen wiederholt hatte. In diesen Fällen bestraften sie alle Missetäter gleichermaßen. Die Technik der Sühne der Sünden des Vaters wurde, wie viele Wesire annehmen, in den letzten Nächten der zweiten Stadt entwickelt und ermöglicht ihrem Anwender übergreifende Bestrafungen. Durch sie ist es einem Kainiten möglich, eine niedrigstufigere Quietusausprägung auf eine ganze Linie auszusprechen. In Alamut kursieren Gerüchte darüber, Ur-Shulgi habe Sühnen der Sünde des Vaters als Hauptbestandteil für ein Ritual verwendet, das den Blutfluch vom Clan nahm. Allerdings konnte bis her noch niemand erklären, wie (und wann) der Hirte Haqim aufspüren konnte. Um den Clansvater als Fokus für dieses Ritual zu gewinnen. Es können maximal 10 Generationen bestraft werden. Jeder der Betroffenen erhält die gleiche Wirkung der Strafe. Der Anwender kann jedoch auch Generationen vor der Fähigkeit schützen, muss aber dazu ihre Gesichter kennen.
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